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Einsamkeit macht unsere Hunde krank

Dieses Thema im Forum "Hunde-Gesundheit" wurde erstellt von renata, 21 Dezember 2013.

  1. renata

    renata Sehr aktives Mitglied

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    Wenn ein Hund vom Hunderudel verlassen wird , ist er schwach oder krank.
    Einen gesunden Hund der in seinem Rudel integriert ist, lassen die Rudelmitglieder niemals allein.
    Die Ur- Angst von der Trennung von den Seinen ist in jedem Hund.
    Der Hund versucht immer Anschluss zu halten
    Das ist ein ganz normales Verhalten.

    Es gibt viele überforderte Hunde , sie können nicht allein bleiben.
    Sie jaulen herzzerreissend. Sie können die Wohnung zerlegen.
    Auch die Pfoten wund lecken.
     
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  2. fusselbuerste

    fusselbuerste Sehr aktives Mitglied

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    Nicht nur Einsamkeit macht unsere Tiere Krank.
    Auch die Unstetigkeit der Menschen, die Futtermittelindustrie und nicht zuletzt die sinnlosen Gesetze die unsere Hunde zwingen allen Instinkten abzuschwören!
     
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  3. Fellminister

    Fellminister Mitglied

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    Ja, das kann ich nur unterschreiben, denn in einer zeit, in der niemand sich mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im leben nimmt und nur noch unter Zeitdruck steht,gerät der einst so geliebte Vierbeiner nur allzu schnell in den Hintergrund oder wird an einen Hundesitter abgetreten. Furchtbar sowas. Ich habe selbst so lang darauf gewartet, mir ein Tier zuzulegen, denn ich will doch zeit für das Tier haben, und wenn ich mir viele aus meinem Umfeld ansehe, bin ich anscheinend eine Seltenheit. Ich kenne genug sogenannte "Karrieremenschen", die eigentlich alles bloß kein Tier haben dürften. "Ach heut können wir nur eibne kleine Runde gehen, denn Frauchen ist zeitlich etwas beengt". Wenn ich sowas höre werde ich echt wütend. Aber ich denke, das versteht hier jeder. Ich habe ein Tier, also habe ich auch Verantwortung. Alles andere sollte hinten anstehen.

    Margit
     
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  4. Allroundtalent

    Allroundtalent Sehr aktives Mitglied

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    aber wichtig ist eben auch dass der Hund das Alleine-Bleiben auch von Anfang an lernt, damit keine Verlassensängste geschürt werden, denn nicht immer kann man als Mensch garantieren, nur und rund um die Uhr für den Liebling dazu sein und ein ganz wichtiger Punkt: Auch Überforderung kann unsere Hunde krank machen!
     
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  5. Fellminister

    Fellminister Mitglied

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    *100prozentAllroundtalentzustimm*
     
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  6. asrekra

    asrekra Guest

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    Hunde sind soziale Wesen.
    Auch wenn ein Hund lernt- und in unserer Welt lernen muss - alleine zu bleiben, so ist das für ihn kein gewünschter Zustand.

    Ich persönlich kann einfach nicht verstehen, dass sich Menschen einen Hund halten, den sie dann, da sie arbeiten müssen und ihn da nicht mitnehmen können, den ganzen Tag alleine lassen. Anders als bei Katzen, ist das bei einem Hund echte Tierquälerei.

    Genauso wenig kann ich auch verstehen, dass Hundebesitzer mit ihren Tieren unterwegs sind ohne ihnen zuwendende Aufmerksamkeit zu schenken. (Eine andere Form von alleine sein und Bedürfnisignoranz dem Tier gegenüber). Ich sehe oft Radfahrer, die auf ihrem Rad sitzen, handyfonieren und daneben oder etwas dahinter läuft der Hund. Da gibt es keine Kommunikation zwischen Hund und Halter und der Hund wird bewegt, weils halt "notwendig" ist, so, wie das Auto betankt wird...
     
  7. Arthos

    Arthos Sehr aktives Mitglied

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    Das ist genau meine Meinung, asrekra!!! Danke!
    Wie lange dauert ein täglicher großer Spaziergang? Ca. 2 Stunden? Herrje, 2 Stunden von 24!!! Da kann der Hund doch erwarten, dass ich mich voll auf ihn konzentriere, zumal er bis dahin seine Zeit mit Warten verbringen musste, geduldig und voller Vorfreude.


    Um beim Thema zu bleiben:
    Ich denke, dass ein Hund erlernen kann, dass Alleinsein nichts Schlimmes ist. Ist für mich eine Frage des Trainings.
    Wie sieht es mit Silvester aus?
    Nun hat jeder Hund einen eigenen Charakter, ein eigenesTemperament, ein eigenes Selbstbewusstsein.
    Arthos kann allein sein, ja toll, auch Silvester ist kein Problem, aber niiiieeee würde er z.B. freiwillig ins Wasser gehen. Jeden Sommer übe ich mit ihm, wenigstens die Pfötchen ins kühlende Nass zu stellen. Dabei verspreche ich Arthos, dass ich ihm bei 3 Pfötchen gleichzeitig im Wasser schon das "Seepferdchen auf die Badehose häkele". Auto fahren ist auch so eine Sache. Ich komme im Stadtverkehr genau 11km, dann hat er mir die Hütte voll gekotzt.
    Bestimmte Verhaltensweisen sind für das Zusammenleben einfach notwendig, das sehe ich auch so. Da hilft viel Training, viel Geduld und viel Verständnis.
     
  8. Fellminister

    Fellminister Mitglied

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    Das Traurige ist, dass viele die Vorstellung haben, ein Hund sei süß, man kann mit ihm schmusen und am Anfang haben sie noch die Vorstellung, dass sie durch den Hund regelmäßig und lange rauskommen. Die Punkte mögen alle stimmen, aber welche Verantwortung dahintersteckt und dass umgekehrt das Tier auch Erwartungen und Anforderungen stellt, sehen die Besitzer nicht. Erziehung, wegräumen von Exkrementen in öffentlichen Bereichen etc. wird schnell vernachlässigt. Dass Nicht-Hundebesitzer schnell eine stinke Wut auf Hundebesitzer bekommen, kann ich ihnen (leider) nicht verdenken.
    Für viele ist ein Hund doch nur ein Plüschtier und Spielgefährte, sofern die Zeit da ist. Dass der Hund aber auch geführt werden will und wie ein Mensch (vergleichbar auch mit dem eigenen Kind) Aufmerksamkeit möchte, das wird nicht gesehen oder gekonnt übersehen, denn das bedeute für viele Anstrengung. Für mich persönlich ist die Zeit mit meinem Hund Entspannung.
     
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  9. Allroundtalent

    Allroundtalent Sehr aktives Mitglied

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    sehr schön geschrieben @Fellminister , sehe ganz genau so.
    Wir haben ja 4 Hunde, noch dazu 4 Aussies und wir machen sehr viel mit ihnen, ernähren sie gesund, gehen zur Huschu, trainieren mit ihnen und sie sind einfach vollwertige Familienmitglieder für uns, aber wir sehen unsere Hunde niemals als Anstrengung und Belastung an, für uns sind es unsere gemeinsame Leidenschaft (also von mir und meinem Partner) zu der wir uns bewusst gemeinsam entschieden haben.
     
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  10. Arthos

    Arthos Sehr aktives Mitglied

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    … so und nicht anders sehe ich das auch!

    Jedes Familienmitglied hat Bedürfnisse und jedes Familienmitglied hat Rechte und hat andererseits Rücksicht zu nehmen.

    Wenn ein Familienmitglied aber nicht allein sein kann, dann hat diese Familie das ernst zu nehmen.
    Kein anständiger Mensch lässt sein Kind 8 Stunden allein und ein Hund kann das Alleinsein vielleicht lernen.
     
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  11. Allroundtalent

    Allroundtalent Sehr aktives Mitglied

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    ich finde es auch grausam und fraglich warum sich Leute einen Hund anschaffen die dann 8 Stunden am Tag 5 oder 6 Tage die Wo arbeiten und am 7. Tag meistens Ruhe haben wollen...aber die meisten Leute müssen wohl auch in "normalen" Jobs arbeiten um gut zu leben bzw. überhaupt leben zu können...
    Als bei uns Rusty, also unser erster Hund einzog studierte ich noch und selbst auf der Uni hatte ich ihn oft mit... als ich mich dann selbstständig machte, war ich immer höchstens 4 Stunden außer Haus und sonst ist mein Freund zu Mittag zumind zu den Hunden heim...seit nun mehr als 1,5 Jahren arbeiten wir beide von zu Hause aus und genau da ist dann auch Yuna eingezogen, weil wir auch gemeint haben, dass das der beste Zeitpunkt für noch einen Hund ist und mein Freund wollte ja unbedingt auch eine Hündin groß ziehen...
    Jetzt leben wir mit unseren 4 Hunde zusammen, sind fast immer da und haben sonst auch genug Unterstützung von der Familie, falls mal jemand auf die Hunde aufpassen soll.
    Außerdem werden unsere Hunde ja direkt in die Arbeit mit einbezogen, ansonsten , meistens Nachmittag sind die Hunde in ihrem eigenen Auslauf , also wenn viele Kinder da sind und da geben sie auch eine Ruhe und wissen das auch. Wir könnten unsere Hunde auch 24 Stunden alleine lassen, weil sie zu viert sind, freien Zugang zum Keller haben und auch raus können , wann sie wollen, aber trotzdem würde uns das nie einfallen unsere Hunde nur allein zu lassen.
    Es sind nun mal soziale Tiere, die gerne, nein am liebsten einfach nur bei uns sind, ganz egal auch wenn sie nur liegen müssen , hauptsächlich sie sind bei uns...
    Für mich war es schon schwer die Hunde anzugewöhnen dass sie nur im Wohnzimmer schlafen dürfen, weil ich hatte sie ja selbst im Schlafzimmer dabei :) Aber nun wo das Baby kommt, haben wir beschlossen dass der komplette 1. Stock, wo Badezimmer, Schlafzimmer und auch das Babyzimmer ist, für die Hunde verboten ist, einfach auch als Sicherheitsgründen und auch ganz ehrlich wegen den Haaren.
    Da haben wir aber auch frühzeitig mit dem Gewöhnen angefangen, damit sie das dann nicht mit dem Baby verbinden...oft hab ich mir schon selbst zwingen müssen, wenn ich in der Nacht vom Wohnzimmer nach oben gehe, dass ich nicht einfach "Kommts mit" rufe, weil dann wäre alle 4 so schnell könnt ich gar nicht schauen oben im Schlafzimmer :)
     
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  12. Rakete

    Rakete Aktives Mitglied

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    Leider habt ihr recht. :/ Viele Menschen gehen zu unbedacht mit ihren Haustieren (v.a. mit Hunden) um. Es sind keine Dinge, es sind lebende "Mitwesen". Sie kommen nicht in unsere Wohnung, sondern wir holen uns Haustiere. Ich denke man kann einem Hund von klein an vielleicht anerziehen, kein Problem zu haben, wenn er ab und an mal kurz allein ist, aber den ganzen Tag auf der Arbeit zu sein und nur abends ein paar Minuten für den Hund zu haben ist auch nicht in Ordnung.
     
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